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Königinnenzucht auf der MOTTE

Am 9. Mai haben wir mit der Königinnenzucht auf der Motte begonnen. Die kleinen Bienenlarven stammen aus der Nähe von Dassendorf. Die besondere Abstammung garantiert Sanftmut, gute Honigernte, Varroaresistenz und gesunde Volksstärke.

Im Pflegevolk werden die winzigen Bienenlarven zu kleinen Prinzessinnen großgezogen und fahren dann im Minivölkchen zum Hochzeitsflug auf die Insel Sylt.

Dort paaren sich die Prinzessinnen mit besonders Leistungsstarken Drohnenvölkern. Anfang Juni werden die Königinnen wieder in Hamburg erwartet und auf neue Völker verteilt.

künstliche Königinnenzellen
Pflegevolk

 

Pollenernte bei den MOTTE-Bienen

Ein kleines Honigglas voll Pollen hat ein Bienenvolk in nur einem halben Tag gesammelt! Der rote Pollen stammt von Kastanien, der blaue Pollen könnte von Phazelia oder Weidenröschen stammen. Die Bienen sind in der Regel blütentreu und steuern auf ihren Sammelflügen meistens nur eine Blütenart an. Die Farben des Pollen ändert sich je nach Jahreszeit und Angebot.

Der erste Bienenschwarm 2020!

 

Der erste Bienenschwarm ist gerade bei den MOTTE-Hühnern eingezogen! Die Königin hat einen roten Punkt und ist somit 2019 geboren.

Das Schwärmen ist ein natürlicher Trieb eines Bienenvolkes. Es dient zur Vermehrung und zur Gesunderhaltung des Bienenvolkes. Bei diesem großartigen Naturschauspiel verlässt ein Teil des Volkes mit der alten Königinnen ihren Bienenstock um sich eine neue Behausung zu suchen.

Keinen Honig an Bienen verfüttern!

Hier eine wichtige Information vom Deutschem Imkerbund:
Sowohl Honig- als auch Wildbienen und anderen Blüten besuchenden Insekten fehlt es immer öfter an vielfältigem Nahrungsangebot. Eine falsch verstandene Hilfe für Bienen ist allerdings das Füttern der Insekten mit Honig auf dem Balkon oder am Haus. Diese gut gemeinten Angebote gibt es immer wieder, aber sie können genau das Gegenteil bewirken.

75 % aller Honige, die in Deutschland im Handel erhältlich sind stammen aus dem Ausland. Weil ein überwiegender Teil der Importhonige die für den Menschen unschädlichen Sporen des Bakteriums Paenibacillus larvae enthält, kann ein Honigbienenvolk an dem gefürchteten Erreger der Amerikanischen Faulbrut erkranken.

Denn die Sporen sind äußerst widerstandsfähig, langlebig und nahezu zeitlich unbegrenzt ansteckungsfähig. Das Bakterium befällt die Brut der Honigbiene und zerstört diese. Dadurch fehlt es an Nachwuchs im Bienenvolk – es wird geschwächt und geht ein. Adulte Bienen können zwar nicht angesteckt werden, aber sie verbreiten die Sporen des Erregers und tragen dazu bei, dass sich die Seuche innerhalb eines Volkes und benachbarter Bienenstände schnell ausbreitet. Oftmals sind in kürzester Zeit Bienenvölker einer ganzen Region betroffen. Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine meldepflichtige Tierseuche. Bereits im Verdachtsfall muss der Amtstierarzt informiert werden. Dieser leitet dann die gesetzlich geregelte, staatliche Seuchenbekämpfung ein.

Deshalb sollten Laien auf keinen Fall Bienen mit Honig füttern!

Helfen Sie den Bienen, indem Sie ihnen in Ihrem unmittelbaren, persönlichen Nahbereich nektar- und pollenspendende Pflanzen anbieten!

Auch die Fütterung mit Zuckerwasser als Nahrungsquelle im Garten oder auf dem Balkon sollte unterlassen werden. Denn diese Futterquelle kann dazu führen, dass die Honigqualität empfindlich leidet.

 

Die Schulen und Kitas sind geschlossen und du suchst nach einer Aktivität?

Mach mit bei unserer Ausstellung und schicke uns dein Bild vom MOTTE-Hühnerhof. Sei kreativ, male mit Händen, Füßen, nutze ein gefundenes Blatt als Pinsel oder zeichne eines unserer Hühner ab.

Dein Bild kannst du bis Ostern bei uns in den Briefkasten am Hühnerhof einwerfen, wir werden eine Ausstellung hier am Zaun aus allen Einsendungen machen.

Wichtig ist lediglich das Format Din A4!

Verlosung:
Unter allen Einsendungen verlosen wir 2x ein kleines Glas Honig aus unserer Imkerei. Bitte dafür Name und Telefonnummer des Absenders beifügen
Viel Spaß und bleibt gesund!

Dein Team des Motte-Hühnerhofes.